Meldungen

Das mercatorquartier wurde inzwischen mehrfach von mir in augenschein genommen. hier ist was zu machen. habe mein konzept für josef an eine tafel gezeichnet, meine erste wandtafelzeichnung!

ich habe die räume 320 & 323 hier werde ich ein kupferband auf cyangrund legen. nebenan ist chinmayo mit einer arbeit.
es beginnt dicht zu werden. petra anders hat eine terra incognita in ihren raum gemalt, barbara koxhold eine mercator projektion quasi nach aussen umgestülpt in rot, peter steinebach arbeitet mit eisendrahtgloben, kaum noch ein fenster das nicht gestaltet wäre von leo leander.

im raum, der durch meine kupfernen wärme-energie bahnen skizziert wird, haben sich bereits substanzielle ideen zu kleinen stücken verdichtet und werden es weiterhin. einige termine sind bekannt.

Werbeanzeigen

Am Anfang …

wurde ich von Elisabeth eingeladen, an einer Gruppenausstellung im Rahmen der 34 Akzente in Duisburg teilzunehmen.

Gerne sagte ich zu. Die ersten und bis jetzt auch besten Ideen von mir zur Austellung und meinem Beitrag finden Sie hier:

Gerhard & Ich

eine erste Reaktion auf meine Ideen findet sich hier:

Hallo 

Maria Neumann, Vera Koppehel, Tom Liwa haben mir ihre Unterstützung schon zugesagt.

Mehr auf diesem Seiten bald …

Liebe Ruth Bamberg,

Die Mercator-Thematik ist auf jeden Fall interessant, denn die Rückbezugnahme auf geschichtliche – auch kunstgeschichtliche –
Schnittstellen wie eben den Beginn der Neuzeit, den Beginn der klassischen Moderne oder die Aufbruchsituation der 60er Jahre ist sicher eine wesentliche Voraussetzung dafür eine Ahnung davon zu bekommen, wo wir uns heute befinden und wo es hingehen könnte.
Der einführende Text mit seiner Gegenüberstellung des aufklärenden Bewusstseins mit weitem spirituellen Horizont (Mercator) auf der einen  Seite und dem spirituellen Ausverkauf heute auf der anderen Seite ist ja zunächst einmal düster. Die Umkehrung wäre evtl. genauso richtig: Gegenüberstellung des aufkommenden spirituell sich abnabelnden (da die Erde als Objekt vermessenden) Bewusstseins auf der einen und eines aufkeimenden, peripheren oder integralen Bewusstseins auf der anderen Seite.

Dass dieses zarte Aufkeimen von den geschilderten Scherbenhaufenphänomenen überlagert wird, ist klar.
Ich vermute ja, dass das, was Sie vorhaben, in jene Richtung des Aufkeimens geht und halte die Kunst für ein angemesseneres Medium dies zu thematisieren als die gedankliche Analyse. Mir kam beim Lesen (auch wegen der 2 Räume) der starke Eindruck in Erinnerung, den eine doppelte Ausstellungssituation 2010 in Bonn auf mich gemacht hat: die Reisen des James Cook in der Bundeskunsthalle und zeitgleich Franz Ackermann gegenüber im Bonner Kunstmuseum. Bei Cook, der gewissermaßen mit Mercator-Karten segelte, die Ablösung eines alten spirituellen Bewusstseins (Unterwerfung der Naturvölker der Südhalbkugel), bei Ackermann – zwar durchaus schräg – Indizien für ein neues „postrationales“ Bewusstsein. Kann ich bei Gelegenheit Genaueres von erzählen.
Das Konzept lässt ja bezüglich dessen, was in den Räumen sein wird bis auf das Vorstellen der Protagonisten (Materialien) und den Hinweis auf  Transformation, Vieles offen –  was mir gefällt, da sonst ja nichts Neues entstehen könnte. Also die Konzeptstruktur „Ausgangsfrage – Raum/Material-Rahmen – offener Inhalt“ finde ich gut.
Die Materialvorstellung und die Transformationsthematik wecken Beuys-Assoziationen. Das ist aber kein Makel.
Weiters evtl. im Gespräch.
Bin sehr gespannt.

Ein gutes Jahr der Transformationen!

via Email, von Jochen Breme am 10.01.2012